Gerade in den letzten Jahren ist spürbar geworden, wie herausfordernd das gesunde Gestalten menschlicher Beziehungen geworden ist. Ein heilsamer Beitrag zum Miteinander erwächst aus einem tieferen Verstehen der geistigen Wirkkräfte, die unser Zusammenleben durchwirken.
Um nicht nur mich selbst, sondern auch mein Gegenüber wahrhaft zu erkennen, braucht es neue Fähigkeiten – geistige Kräfte, die in jedem Menschen herausgebildet werden können.
Diese Kräfte können geschult werden:
Diese Fähigkeiten lassen sich entwickeln. Sie sind jedem Menschen zugänglich – durch innere Übung, durch meditative Praxis.
Aus jahrzehntelanger Arbeit mit dem anthroposophischen Schulungsweg wurde ein Kurssystem entwickelt, das auf die Fragen und Bedürfnisse unserer Zeit antwortet – präzise, klar, und im tiefsten Sinne wesentlich.
Wie beginne ich? Es gibt verschiedene Möglichkeiten, diesen Weg kennenzulernen:
Diese geistige Arbeit geht über die intellektuelle Arbeit hinaus. Sie sucht die geistigen Quellen, aus denen die Gedanken, Gefühle und Willensimpulse der Menschen kommen.
Der Mensch lernt dabei, eigene Gefühle von fremdbestimmten zu unterscheiden, die eigenen Willenskräfte von unterbewussten zu trennen sowie die seelischen und geistig darin wirkenden Kräfte bei ihrem Namen zu nennen.
Erst wenn ich das Wesen hinter meinen Konflikten, seine Intension, wahrgenommen habe, kann ich beginnen den Konflikt zu lösen. Die Erkenntnis des Wesens ist der Schlüssel für die Aufgabe, die mir eine schwierige Situation, eine Krise, eine Krankheit oder ein Konflikt stellt.
Mit praktischen Erkenntnismethoden, mit denen jeder für seine persönlichen Fragen wie auch für Zeitfragen die ordnenden Impulse finden kann, die individuell seiner Persönlichkeit entsprechen.
Die eingesetzte Methode ist kein neues System sondern ein Erkenntniswerkzeug.
Die Bildarbeit ist eine tiefgreifende Methode geistiger Schulung und Heilung. Sie beruht auf dem Verständnis, dass sich hinter den äußeren Erscheinungen des Lebens geistige Wirklichkeiten verbergen, die durch innere Arbeit bewusst wahrgenommen und in Bewegung gebracht werden können.
Im Zentrum steht die Arbeit mit inneren und äußeren „Bildern“, die nicht nur Vorstellungen, sondern lebendige Wirkkräfte sind. Diese Bilder offenbaren sich in biografischen, zwischenmenschlichen oder kollektiven Themen und können – ähnlich wie in einer Aufstellungsarbeit – in den Raum gestellt und bewegt werden.
Dabei geht es nicht um psychologische Analyse, sondern um die stille, geistige Wahrnehmung dessen, was heil und ganz werden möchte.
Die Bildarbeit geschieht im Dienst der sozialen Heilung: Sie fördert ein tieferes Verstehen der seelisch-geistigen Verflechtungen zwischen Menschen, in Familien, Gruppen oder Organisationen. Durch achtsames Hinhören und inneres Begleiten können sich geistige Blockaden lösen, Beziehungen wandeln und neue Entwicklungsschritte entstehen – für den Einzelnen wie für das größere Ganze.
Diese Arbeit versteht sich als schöpferische Praxis, bei der der Mensch zum Werkzeug für heilsame geistige Prozesse wird.